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Deutschland: Mehr Frischmilchprodukte exportiert

9. August 2019

Käse war in der Summe der ersten fünf Monate von 2019 weiterhin das mengenmäßig bedeutendste Exportprodukt unter den deutschen Milcherzeugnissen. Mit rund 514.000 t gingen die Ausfuhren gegenüber dem Vorjahr jedoch leicht um 0,5 % zurück.

Bei Butter und Butterfett wurde ebenfalls weniger exportiert als noch von Januar bis Mai 2018. Das Minus belief sich hier auf 5,6 %. Zudem wurden weniger Kasein und Kaseinate aus dem Ausland nachgefragt. Im Betrachtungszeitraum setzten die Hersteller auch weniger Molkenpulver ab. Das Exportvolumen ging um 6,6 % auf rund 130.000 t zurück. Bei Vollmilchpulver waren ebenfalls rückläufige Tendenzen zu erkennen.

Die Ausfuhren von Frischmilchprodukten aus Deutschland wurden hingegen gesteigert. In der Kumulation von Januar bis Mai war im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum ein Plus von 5,4 % zu verbuchen. Das Wachstum war im Wesentlichen auf den um 13,4 % umfangreicheren Absatz von Milchmischgetränken zurückzuführen. Die exportierte Menge von Kondensmilch stieg mit 12,8 % am deutlichsten an. Insgesamt wurden von Januar bis Mai rund 146.000 t ausgeführt. Auch Magermilchpulver wies ein höheres Exportvolumen auf. Insgesamt lagen die ausgeführten Mengen in der Summe weiterhin leicht über dem Vorjahresniveau.
Die Einfuhren von Milcherzeugnissen gestalteten sich in den ersten fünf Monaten des aktuellen Jahres uneinheitlich. Die Importe von Kondensmilch verdoppelten sich im Vorjahresvergleich nahezu. Auch die Einfuhren von Frischmilchprodukten wurden um knapp 2 % gesteigert. Zudem überschritten die eingeführten Mengen von Molkenpulver, Butter und Butterfett sowie Käse das jeweilige Vorjahresniveau. Weniger Nachfrage aus Deutschland bestand hingegen nach Magermilch- und Vollmilchpulver. Die Importe sind hier um 5,5 % und 6,2 % zurückgegangen. Auch Kasein und Kaseinate wurden von Januar bis Mai 2018 um 2,8 % umfangreicher eingeführt als dieses Jahr.


AMI