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Ausflugtipp zu Ostern: Barock trifft 100-Jahre Bauhaus in Celle

18. April 2019

Vor 100 Jahren ist das Bauhaus in Weimar als wichtigste Kunstschule der Moderne gegründet worden. Doch das Bauhaus-Jubiläum wird nicht nur in Weimar gefeiert – auch in Celle! Denn, was viele nicht wissen: Celle kann als Geburtsort des „Neuen Bauens" bezeichnet werden und spielt beim Thema Bauhaus-Architektur in der Liga von Weimar und Dessau mit.

Ein Ausflug an die Stadt an der Aller lohnt sich. Hier trifft Barock auf Moderne. Neben der Bauhaus-Architektur können Besucher über 490 originalgetreu restaurierte Fachwerkhäuser bestaunen, das größte geschlossene Fachwerkensemble Europas.

Vom Eintrittsgeld wurde Schulmilch gekauft
Die Altstädter Schule im Bauhaus-Stil erlangte in den 20er Jahren als „Glasschule" internationale Aufmerksam-keit und zog Besucher aus aller Welt an. Die damalige Schulleitung musste die Besichtigungen aufgrund des Andrangs auf Donnerstag nachmittags und Samstag vormittags legen und dafür 50 Pfennige Eintrittsgeld erheben. Von den Einnahmen wurde Milch für die Schülerinnen und Schüler gekauft. Die Schule wird heute noch als Grundschule genutzt und gehört zu den wichtigsten Bauhaus-Gebäuden weltweit.
Zu verdanken hat Celle die Bauhaus-Architektur Otto Haesler (1880-1962), der während der Weimarer Republik den sozialen Wohnungsbau von Celle aus perfektionierte. Viele dieser Baureihen wie die farblich imposante rot-blaue Siedlung „Italienischer Garten" und weitere Haesler-Gebäude, wie das Direktorenhaus sowie das mit viel Detailtreue betriebene Haesler-Museum, stehen heute zur Besichtigung offen.
Weitere Informationen zum Bauhaus in Celle gibt es auf der Seite Reiseland Niedersachsen.

Celle Tourismus und Marketing GmbH