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Top-Milcherzeuger: Hofschilder an Familien Kolkmeier und Schepers übergeben

12. April 2019

Zwei Top-Betriebe, zwei Auszeichnungen: Familie Kolkmeier aus Osnabrück und Familie Schepers aus Samern gehören zu den zwölf besten der rund 8.500 Milcherzeuger Niedersachsens und haben dafür das Hofschild des Milchlandpreises 2018 bekommen. Ehrengäste und Vorstand sowie Geschäftsführung der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. (LVN) haben die Betriebe besucht und die Hofschilder übergeben.

Kolkmeiers überzeugen mit guter Betriebsführung und vorbildlichem Engagement
Der Hof von Gesine (54) und Heiner (59) Kolkmeier sowie Tochter Nele Kolkmeier (28) mit ihrem Partner Jens Schmock von Ohr (31) präsentiert sich sehr vorzeigbar. Besonders positiv bewertete die Jury die gute Betriebsführung und das Engagement der Familie im Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Unter anderem betreiben Kolkmeiers einen Hofladen und einen Milchautomaten. Sie führen eine Vielzahl an Hofführungen durch und veranstalten seit zehn Jahren ein Erntedankfest auf dem Hof. „Dadurch leistet die Familie einen wichtigen Beitrag zum Austausch zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern", sagt Herbert Heyen, Vorstand LVN.

Der Betrieb der Familie Kolkmeier befindet sich seit rund 500 Jahren im Familienbesitz. Aktuell leben dort drei Generationen. Der Betrieb befindet sich nur wenige Kilometer von der Osna-brücker Innenstadt entfernt. Die Familie bewirtschaftet insgesamt 100 Hektar, davon 50 Hektar Grünland. Auf dem Hof werden 120 Milchkühe, 85 weibliche Nachzuchttiere und 35 Masttiere gehalten. Die Herde erbringt eine überdurchschnittliche Milchleistung von rund 11.600 Kilogramm pro Kuh und Jahr bei einem Fettgehalt von 4,40 Prozent und einem Eiweißgehalt von 3,70 Prozent. Die Milch wird an die DMK Deutsches Milchkontor eG geliefert.

Gepflegtes Erscheinungsbild und sehr gute Produktionsdaten bei Schepers
Der Hof von Maria (63) und Gerhard (65) sowie Daniela (36) und Andreas (37) Schepers aus Samern punktet mit einem sehr ordentlichen Erscheinungsbild. Besonders positiv bewertete die Jury die gute Betriebsführung und die sehr guten Produktionszahlen.

Der Hof befindet sich bereits seit 300 Jahren im Familienbesitz. Der Betrieb liegt in der Nähe des „Samerrott", einem 266 Hektar großen geschlossenen Waldgebiet in der Gemeinde Samern in der Grafschaft Bentheim. Die Familie bewirtschaftet insgesamt 100 Hektar, davon 36 Hektar Grünland. Auf dem Hof werden 130 Milchkühe und ebenso viele Rinder als weibliche Nachzucht gehalten. Die Herde erbringt eine überdurchschnittliche Milchleistung von rund 11.545 Kilogramm pro Kuh und Jahr bei einem Fettgehalt von 3,78 Prozent und einem Eiweißgehalt von 3,37 Prozent. Die Milch wird an die Privatmolkerei Naarmann GmbH geliefert.

Mehr über den Wettbewerb erfahren Sie auf der Milchlandpreis-Seite. Dort finden Sie auch Bildergalerien und Pressetexte zu den Hofschildübergaben.

LVN