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Leichter Preisrückgang bei abgepackter Butter im LEH

8. März 2019

Der Lebensmitteleinzelhandel hat Ende Februar recht stabile Mengen an abgepackter Butter bei den Molkereien abgerufen. Laut der nationalen Verkaufsstatistik bewegten sich die Bestellungen, trotz der über den Monatswechsel mit dem Beginn des neuen Kontraktzeitraums erfolgten Preisrückganges, in etwa auf dem Niveau der Vorwoche.

Insoweit waren keine nennenswerten Aufschiebeeffekte zu erkennen, wie dies sonst im Vorfeld von Preisrückgängen zu beobachten ist. An der Süddeutschen Butter- und Käsebörse in Kempten wurde die Notierung für geformte Markenbutter am 06.03.2019 um 36 Ct auf 4,08 bis 4,16 EUR/kg gesenkt.

Die niedrigeren Molkereiabgabepreise haben sich zeitnah auch im Preiseinstiegssegment des Lebensmitteleinzelhandels niedergeschlagen. Nach ersten Preisvergleichen der AMI im Lebensmittelhandel zahlten Verbraucher in der Berichtswoche teils 1,55 EUR für ein 250-Gramm-Päckchen Deutsche Markenbutter. Das waren 10 Ct weniger als im Februar und 4 Ct weniger als ein Jahr zuvor. Darüber hinaus konnten sich die Konsumenten auch über gesenkte Preise für Streichmischfette freuen.
Anhand des nebenstehenden Diagramms wird das Verbraucherverhalten verdeutlicht.
Es zeigt anschaulich, dass die Preise und Absätze von Butter gegenläufig sind: In Hochpreisphasen - wie z.B. zuletzt im 3. Quartal 2017, als die Preise mit rund 7,00 €/kg notiert wurden - gehen die Absatzmengen deutlich zurück. Sinken die Preise im Lebensmitteleinzelhandel steigt der Butterabsatz.

AMI/ZMB/LVN/Gebhardt