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Butternachfrage belebt

23. November 2018

Bei abgepackter Butter wurde Mitte November fortgesetzt von einer zunehmenden Nachfrage berichtet. Mit dem zum Monatsanfang nochmals gesenkten Ladenpreisen und dem bevorstehenden Weihnachtsgeschäft haben auch die Abrufe des Handels deutlich zugelegt.

In den kommenden Wochen dürften sich die Bestellungen zur Bedienung des für die Weihnachtsbäckerei steigenden Bedarfs saisonüblich noch weiter beleben. Die Molkereiabgabepreise für geformte Ware bewegten sich in der Berichtswoche kontraktbedingt unverändert auf dem seit Anfang November reduzierten Niveau. An der Butter- und Käse-Börse in Kempten wurde am 21. November eine unveränderte Spanne von 4,64 bis 4,72 EUR/kg notiert.
Für die Konsumenten kostete ein 250-Gramm-Päckchen Deutsche Markenbutter im Preiseinstiegssegment 1,69 EUR und damit 10 Ct weniger als im Oktober. In der Berichtswoche war für den gleichen Preis in Aktionen auch ein Markenprodukt zu erwerben.

Uneinheitliches Preisgefüge bei Blockbutter
Der Handel mit Blockbutter hat sich im November spürbar belebt. Abschlüsse für kurzfristige Lieferungen bis zum Jahresende kamen dabei nur noch vereinzelt zustande. Hingegen wurde von einer zunehmenden Nachfrage seitens der europäischen Industriekunden für Liefertermine im ersten Quartal 2019 berichtet. Bei längerfristigen Terminen blieb es jedoch noch bei Gesprächen, da die Preisvorstellungen der Käufer und Verkäufer noch zu weit auseinander gingen.
In preislicher Hinsicht zeigte sich ein insgesamt uneinheitliches Gefüge. Im kurzfristigen Geschäft tendierten die Preise für Blockbutter zuletzt weiterhin schwächer. Mit zunehmender Lieferfrist waren aber auch leicht festere Tendenzen zu erkennen. An der Börse in Kempten wurde die Notierung für Blockware am Mittwoch, 21. November, unverändert zur Vorwoche in einer Spanne von 4,30 bis 4,60 EUR/kg festgestellt.
Auf der Handelsplattform GlobalDairyTrade in Neuseeland ist der Preis für Butter hingegen weiter auf umgerechnet 3.184 EUR/t deutlich zurückgegangen, wodurch sich der Preisabstand zwischen der EU und dem Weltmarkt weiter vergrößert hat. Im Zuge dessen blieb das Exportgeschäft für Anbieter aus der EU mit Drittländern weiterhin schwierig. Vereinzelt wurden dennoch wieder vermehrt Gespräche geführt.

AMI