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Global Dairy Trade Tender: Preise erneut rückläufig

9. November 2018

Der Global Dairy Trade Tender am 6. November ging erneut mit rückläufigen Preisen zu Ende. Seit Anfang Juli sind die Erlöse nahezu von Auktion zu Auktion gesunken. Eine Ursache für die nachgebenden Preise dürfte das hohe Milchaufkommen in Neuseeland sein. Im Schnitt über alle Produkte und Zeiträume belief sich der jüngste Abschlag auf 2,0 %. Aktuell wurden bei Magermilchpulver und Buttermilchpulver festere Preise ermittelt. Alle anderen auf der Plattform gehandelten Produkte hatten Rückgänge hinzunehmen. Die gehandelten Mengen waren mit 42.412 t nur leicht um 1,1 % umfangreicher als zuletzt.

Die Preise für Vollmilchpulver gaben gegenüber dem Handelstermin am 16. Oktober um 2,9 % nach. Der höchste Preis wurde für den Dezember-Kontrakt ermittelt, für den auch ein leichter Aufschlag zu beobachten war. Für die ersten drei Monate von 2019 wurden dagegen durchweg schwächere Preise gezahlt. Bei Magermilchpulver legten die Preise um 1,2 % zu, wobei für Dezember der höchste Preis und der höchste Anstieg festzustellen war. Buttermilchpulver legte leicht um
0,8 % zu. Labkasein hatte einen Abschlag von 2,9 % zu verzeichnen. Die Preise für Laktose, die nur für Januar 2019 gehandelt wurde, gaben um 2,7 % nach. Cheddar hatte mit 4,6 % den deutlichsten Preisrückgang zu verkraften. Butter gab um 1,7 % und Butteröl um 1,3 % nach.
Detaillierte Charts zu den gehandelten Produkten Butter, Magermilchpulver und Cheddar finden Sie auf unserer Website www.milchwirtschaft.de unter „Statistik ● Notierung" -> „Internationale Märkte". Der nächste Tender findet am Dienstag, 20. November, statt.

ZMB/LVN/Gebhardt