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Afrikanische Schweinepest in Belgien angekommen

14. September 2018

Am 13. September wurde bei tot aufgefundenen Wildschweinen in Belgien im Dreiländereck Frankreich Luxemburg, Belgien etwa 60 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, Afrikanische Schweinepest festgestellt. Bisher gibt es noch keinen Fall in Deutschland.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat zu den aktuellen Ereignissen eine Pressemeldung veröffentlicht. Das BMEL fordert darin erneut dazu auf, dass sämtliche Präventionsmaßnahmen strikt einzuhalten sind. Die Aufforderung richtet sich an alle Personen und Reisende. Insbesondere Reisende haben dafür Sorge zu tragen, dass keine unkontrolliert aus dem Ausland eingeführten Fleisch- und Wursterzeugnisse unachtsam in der Umwelt entsorgt werden. Schweinehaltende Betriebe haben die Biosicherheitsanforderungen aus der Schweinehaltungshygieneverordnung strikt einzuhalten. Weiter werden Jagdausübungsberechtigte erneut darauf hingewiesen, dass Kadaver verendeter Wildschweine umgehend bei den zuständigen Stellen Veterinärbehörden zu melden sind, damit die toten Wildschweine untersucht werden. Bei der klassischen Schweinepest und der Afrikanischen Schweinepest im Wildschweinebestand sind Milchsammelwagen von den Restriktionen vorerst nicht betroffen.
Genaue Informationen des BMEL zum aktuellen Seuchengeschehen finden Sie im Netz.

Landvolk Niedersachsen