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Rohstoffaufkommen saisonal weiterhin rückläufig

10. August 2018

Die Milchanlieferung in Deutschland ist Ende Juli weiter zurückgegangen. Der saisonale Trend hat sich dabei zuletzt verstärkt, nachdem in den vergangenen Wochen das Rohstoffaufkommen nur leicht rückläufig war. Nach Berechnungen der Zentralen Milchmarkt Berichterstattung (ZMB) wurden in der 30. Kalenderwoche bundesweit 1,9 Prozent weniger Milch erfasst als in der Vorwoche. Im Zuge dessen verringerte sich der Vorsprung zum Vorjahr auf 1,4 Prozent.

Aufgrund der anhaltend sehr heißen und trockenen Witterung ist auch kurzfristig nur mit einer weiterhin gedämpft verlaufenden Milcherzeugung zu rechnen.

Rohstoffmärkte tendieren fester
Die anhaltend hochsommerlichen Temperaturen haben Anfang August den Preisen an den Rohstoffmärkten Aufschwung verliehen. Durch die rückläufigen Anlieferungsmengen fiel die Rohstoffverfügbarkeit teils begrenzt aus. Die Nachfrage nach Industrierahm und Magermilchkonzentrat war etwas lebhafter als in der Vorwoche, wenngleich die Ferienzeit nach wie vor für einen überwiegend ruhigen Geschäftsverlauf sorgte. Dennoch befestigten sich die Preise in der Berichtswoche sowohl auf der Eiweiß- als auch auf der Fettseite. In den kommenden Wochen dürften mit dem Ende der Ferienzeit und der voraussichtlich weiterhin rückläufigen Milchanlieferung die Preise fester tendieren. Auch bei Rohmilch am Spotmarkt machten die Preise zum Monatswechsel einen Schritt nach oben. In der 31. Kalenderwoche lag das Bundesmittel laut ife Institut in Kiel bei 32,7 Ct/kg und damit 1,3 Ct über dem Ergebnis der vergangenen Woche.

AMI