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Auszeichnung von Molkereien und Fachpersonal am 26.06.2018 in Verden

6. Juli 2018

Der Fachverband der Milchwirtschaftler Niedersachsen und Sachsen-Anhalt e.V. griff eine langjährige Tradition auf und nutzte seine Frühjahrsveranstaltung am 26. Juni 2018 in Verden zur Auszeichnung der jahresbesten Molkereien auf Basis der Ergebnisse der amtlichen Güteprüfungen für Butter und Käse des Jahres 2017.

Der Verbandsvorsitzende, Dieter Koch-Hartke, begrüßte die anwesenden Mitglieder und Gäste und führte durch die Veranstaltung. Kristine Kindler, Hauptgeschäftsführerin der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V., sprach in ihrem Grußwort insbesondere das neue Portal DIALOG MILCH an, über das die Landesvereinigung mit ihrer Schwesterorganisation in NRW in einen offenen Austausch mit dem Verbraucher tritt. Denn dieser nimmt das hohe Qualitätsniveau und die hohe fachliche Kompetenz der Milchbranche oft gar nicht wahr oder hat schlicht ein falsches Bild von ihr. Das Grußwort für das Landvolk Niedersachsen Landesbauernverband e.V. hielt dessen Vizepräsident Jörn Ehlers, der u.a. auf den bevorstehenden Deutschen Bauerntag in Wiesbaden einging. Dr. Helmut Steinkamp, Leiter des Instituts für Lebensmittelqualität der LUFA Nord-West, hatte zwei Aufgaben: Zum einen berichtete er über das Milchwirtschaftliche Bildungszentrum in Oldenburg und kommentierte die Ergebnisse der amtliche Güteprüfungen in 2017, zum anderen überreichte er als DLG-Landesbevollmächtigter den anwesenden Molkereivertretern die DLG-Urkunden für das Prüfungsjahr 2017/18.

 

Den Wanderpreis und eine Ehrenurkunde des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erhielten die folgenden Molkereien:

 

 

 

 

 

Eine Auszeichnung für mehrjährige Dauerleistungen erhielten die folgenden Molkereien:

 

 

 

 

 

Einen fesselnden Vortrag zu „Wirtschaft und Politik – ein Dilemma" hielt Folker Hellmeyer, Solvecon Invest GmbH in Bremen, ehemaliger Chefanalyst der Helaba in Frankfurt und der Bremer Landesbank. Er kritisierte zahlreiche politische Entscheidungen der Vergangenheit, sieht für die Weltwirtschaft aber in vielen Regionen, gerade auch in der Eurozone und im Durchschnitt der aufstrebenden Länder, die für 80 % des Welt-Bruttoinlandsproduktes stehen, große Chancen. Risiken sieht er vor allem in der derzeitigen Energie- und Handelspolitik der USA, den „Fliehkräften" in der EU (Brexit und Osteuropa) sowie den politischen Hotspots Naher Osten, Nordkorea und Ukraine.

LVN/Fritsch