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Zum Schmunzeln: Kühe als Attraktion

1. Dezember 2017

Redakteure der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung berichten in der Glosse „Lüttje Lage" von kuriosen Alltagserlebnissen. Uwe Kranz erzählte in der letzten Woche von seinen Erlebnissen mit Kühen:

„Wohnen Sie eigentlich in der Nähe Ihres Arbeitsplatzes? Ich pendele, bis vor kurzem, sogar mehr als 100 Kilometer täglich. Vom Dorf in die Stadt und abends zurück. Lastwagen, Drängler, Baustellen – was für ein Stress!
Auf dem Heimweg lasse ich aber nicht nur den Schreibtisch zurück, sondern auch die Hektik hinter mir. Daheim springen die Hühner über den Hof. Anderes Federvieh vom Buntspecht bis zum Uhu hat unserem Garten schon seine Aufwartung gemacht. Auch ringsum gibt es viel zu entdecken. Die wilden Schafe, die in unserem Wald wohnen, treten jeden Morgen aus dem Unterholz auf die Felder hinaus. Für unsere Kinder sind diese Mufflons ein alltäglicher Anblick, wie die Rehe auf der anderen Straßenseite.
Eine Freundin aus der Stadt dagegen erzählte mir nun lebhaft von einem Ausflug mit ihren Kindern. Sie wollten mal etwas Außergewöhnliches erleben und fuhren auf einen Bauernhof. Ihre Kleinen sahen zum ersten Mal Kühe und durften sie streicheln. Die Kinder kehrten mit leuchtenden Augen in ihre Stadtwohnung zurück und konnten in der Schule von spannenden Erlebnissen berichten.
Kühe als Attraktion? Na klar. Bei Meyers Hof im Zoo stehen die Schwarzbunten ja auch seit Jahren gleich neben Affen und Elefanten. Erst jetzt wird mir als Landei klar: Für Kinder aus der Stadt sind auch Kühe Exoten. Unser Nachwuchs dagegen hat die ursprüngliche heimische Tierwelt täglich vor Augen. Die paar Kilometer zu Arbeit fahre ich seither mit einem Lächeln im Gesicht."

HAZ/LVN